Freiheit
Mit Freiheit meine ich nicht die körperliche Freiheit. Sondern eine Freiheit hinter dem Denken, hinter dem begrenzten Verstand.
Da ist die Freiheit, die ich erkunden, die ich geniessen und erfahren möchte. Mein ganzes Denken ist darauf ausgelegt, diese Freiheit hinter dem Denken des Vorstellbaren zu entdecken.
Seit dem ich ein kleiner Junge war, versuche ich etwas zu erreichen, welches ich kaum in Worte fassen kann. Ich kann nur sagen, da muss es etwas geben, welches vom Verstand nicht greifbar, jedoch von der Intuition, vom Urwissen, gekannt wird. Daher verstehe ich meine Sehnsucht nach den Dingen hinter der Vorstellungskraft, die bislang schmerzhaft ihre Grenzen immer wieder erfahren musste.
Erst in der Meditation, in der Ruhe und in der Leere des Seins, ist es mir zur Zeit möglich zu erfahren, dass die Begrenzung des Vorstellbaren, auch nur eine Begrenzung meines Verstandes ist. Kommt der Verstand im Moment der Leere zur Ruhe, so eröffnen sich mir Möglichkeiten, ausserhalb meiner Vorstellungen zu erfahren und zu wissen. Da die Begrenzung nur eine gedachte Grenze des Verstandes ist, sie über die Meditation zur Ruhe kommt, ist ein Schauen ausserhalb der mir selbst, unbewusst gesteckten Grenzen nun möglich.
Das ist ein Erfahren, des unfassbaren Seins in seiner gesamten Fülle. Ein Schauen hinter den Mauern der eigenen Begrenzungen. Freiheit...



