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Ich

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Das Ich auf dem Weg zur Erleuchtung. Schöne Schritte in Richtung Freiheit. Das Ich, das Ego.

Ja, ja, was wären wir ohne unser Ego? Doch, um es vorweg zu nehmen: Wir brauchen unser Ego. Wir sollten sogar versuchen ein starkes Ego zu entwickeln. Denn nur mit einem starken Ego werden wir in der Lage sein, uns durchzusetzen und unseren Weg zu gehen.

Doch wer ist dieses Ich? Dieses imaginäre Ich, was ich Ich nenne? Ist das mein Körper, den ich fühlen und anfassen kann? Sind es meine Gedanken, die umherschwirren und mehr oder weniger geordnet für Ruhe und Unruhe sorgen?

Das Ich als Mittel zum Zweck der Definition meines Selbst. Das Ich als Subjekt meines Selbst. Die Subjektivierung, die geschieht, wenn das Ich über das Ich sinnt. Frei ohne Begrenzung kann es nur als Subjekt dieser Freiheit dienen. Denn wer will begrenzen, wo es nichts zu begrenzen gibt, ausser dem Selbst.

Dabei obliegt dem Ich jedoch eine gewisse Begrenzung im Aussen. Denn es ist nicht in der Lage ausserhalb seiner gesteckten Grenzen zu denken. Diese Grenze wird erreicht durch die Anschauung einer objektiven Wahrnehmung in Zusammenhang mit einer scheinbaren Überforderung der gegenständlichen Wahrnehmung des eigenen Subjekts. Im Klartext: Wir sind nicht in der Lage, ausserhalb unserer festgesetzten Rahmenbedingungen zu denken. Eines unserer Rahmenbedingungen ist die Grenze des Vorstellbaren. Als Beispiel: Schauen wir in den wunderschönen sternenklaren Nachthimmel. Hier sehen wir unsere Grenze mit den Augen und dem Verstand. Denn, was kommt hinter den sichtbaren Sternen?Hinter dem Schwarz des Himmels? Wir können nicht weiter sehen und nicht weiter denken. Die Unendlichkeit ist nur ein Wort unseres Verstandes. Dieser kann das Wort zwar akustisch verstehen und verarbeiten, jedoch weder erfahren, begreifen noch erklären, ausser vielleicht in mathematischen Formeln und Zeichen.

Doch was steckt hinter der Unendlichkeit?