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Holistisches Atmen

Beim holistischen Atmen geht es um die ganzheitliche Erfahrung über eine vertiefte Atmung (Hyperventilation) in Kombination mit der dreigeteilten Atmung der tibetischen Mönche. In dem Workshop wird dabei erst auf die dreigeteilte Atmung, auch tibetanische Atmung genannt, eingegangen. Sie wird gelernt und durchgeführt. Eine Anleitung, die dann jeder auch zu Hause weiter durchführen kann und sollte. Danach werden Sitzungen in der Methode des holotropen Atmens durchgeführt.

Holotropes Atmen

Dies ist eine vertiefte Atmung, auch Hyperventilation genannt, die in gemeinsamen Sitzungen durchgeführt wird. Das holotrope Atmen ist eine Methode der transpersonalen Psychotherapie. Sie macht durch die vertiefte Atmung der Hyperventilation und begleitender Musik unbewusste Schichten in der Psyche erfahrbar. Dies alles geschieht in einem geschützten Rahmen und Raum.
Das holotrope Atmen wurde von Stanislav Grof, Mitbegründer der Transpersonalen Psychologie, und seiner Frau Christina entwickelt. In diesen geschützten Sitzungen werden Erfahrungen gemacht, die nachher z. B. in kreativer Gestaltung mit Malen aufs Papier gebracht werden und / oder in gemeinsamen Sharings (Erfahrungsaustausch, ähnlich dem Dialog nach D. Bohm) bearbeitet werden. Die Erfahrungen und Erlebnisse durch das vertiefte Atmen der Hyperventilation werden durch diese Nachbearbeitung in der Psyche integriert.

Körperliche Empfindungen

Über die tiefe und lange Hyperventilation wird der Körper entsäuert. Da das holistische Atmen den Körper alkalisch werden lässt, ist die Grundvoraussetzung für gesundes Leben entstanden und dies ist "Gift" für Krebs.

Bekanntlich braucht Krebs ein saures Medium, um sich entfalten zu können. Durch die holistische Atmung, die auf dem Workshop gelernt und durchgeführt wird, lernt jeder den Umgang mit der Möglickeit seinen Körper aktiv zu unterstützen, um einen alkalischen Zustand hervorzurufen. Denken wir daran, dass jede Entzündung ein saures Medium benötigt oder hervorruft, so können wir durch die eigene vertiefte Atmung den Körper wieder in einen ausgewogenen Zustand bringen.

Das von mir angebotene holistische Atmen umfasst das ganze Spektrum unseres heilvollen Atmens. Es enthält Anteile aus dem bekannten holotropen Atmen - es ist das umfassende, den ganzen Menschen betreffende Atmen.

Die Atmung hat eine faszinierende Eigenschaft. Du kannst es bewusst steuern und damit einiges in deinem Körper in Bewegung bringen und in anderen Momenten geschieht es vollkommen unbewusst. Das bewusste Steuern nutzen wir beim holistischen Atmen. Du wirst verschiedene Atemtechniken kennenlernen und seine Auswirkungen auf deinen Körper. Durch die geführten Atemübungen lernst du Möglichkeiten eines gesteuerten, heilvollen Atmens kennen. Du wirst die Auswirkungen und die heilvollen Möglichkeiten des hyperventilierten Atmens selbst erleben.

Ziel des holistischen Atmens ist die transpersonale Bearbeitung eigener Themen und das lösende, befreiende Atmen, welches auch körperliche Beschwerden lindern kann.

Für wen ist das holistische Atmen geeignet?

Prinzipiell für jeden, der sein Bewusstsein erweitern möchte mit aussergewöhnlichen transpersonalen Erfahrungen, die in einem geschützten Rahmen begleitet werden. Bestimmte Vorerkrankungen, psychische Erkankungen, Asthma, Epilepsie müssen vorher abgeklärt werden. Für Schwangere ist es nicht geeignet, ebenfalls nicht bei Glaukom, Aneurysma und bei Herz-Kreislaufbeschwerden. Sprechen Sie das bitte vor dem Workshop mit der Kursleitung ab.

Stanislav Grof, Mitbegründer des holotropen Atmens

Stanislav Grof's Lebenswerk besteht darin, ungewöhnliche Bewusstseinszustände, beziehungsweise Bewusstseinserweiterungen genannt, zu erforschen. Dazu benutzte er anfangs psychotrope Substanzen und als diese verboten wurden, benutzte er Atemtechniken, die die Patienten in gleiche Bewusstseinszustände brachte, wie mit den psychotropen Substanzen. Er begleitete insbesondere an Neurosen Erkrankte, Drogen- und Alkoholabhängige, sowie Krebskranke mit schlechter Prognose, aber auch Menschen mit Psychosen.
Stanislav Grof betrachtet das Leben wie auch die Therapie als Spiel. Seine den Therapiemethoden zugrunde liegende Weltanschauung hat einen hinduistischen Hintergrund. Kosmos und Psyche gehören demnach zusammen.
Im Laufe der vielen von ihm geleiteten therapeutischen Sitzungen entdeckte Stanislav Grof Erfahrungsmuster, die er perinatale Matrizen nannte. Die Gesamtheit der im Rahmen des von ihm geleiteten „Selbsterfahrungstrainings“ bei Klienten durch besondere therapeutische Methoden hervorgerufenen Erfahrungen (und damit von Erfahrungen, die therapeutisch bearbeitet, modifiziert und „transformiert“ werden können) kategorisiert er wie folgt:

  • Erfahrungen psychosomatischer Natur
    das sind solche, die von der Psychosomatik beschrieben werden.
  • Biographische Erfahrungen
    sie bestehen im Wiedererinnern von Erfahrungen aus der eigenen Biographie.
  • Perinatale Erfahrungen
    Wiedererinnerung sog. geburtstraumatischer Erfahrungsmuster.
  • Transpersonale Erfahrungen
    Erlebnisse, die Raum und Zeit des eigenen menschlichen Lebens überschreiten, gehören zum Gebiet der transpersonalen Psychologie an.
Für Grof sind Geburt und Tod die wichtigsten Erfahrungen im menschlichen Leben.
Quelle: Wikipedia